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Therapeutisches Reiten

Andrea Lübke mit Stefan
Seit einigen Jahren bietet Andrea Lübke, Pferdewirtin und Diplom-Sozialpädagogin, Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren als festen Bestandteil des Schulsportes und des Freizeitangebotes im Internat an. Sechs Gruppen der Schule und zwei Reitgruppen des Internats lernen alles Wissenswerte über Pferde. Wir fördern durch das Therapeutische Reiten das Gleichgewicht, die Koordination, die Konzentration und das Selbstvertrauen unserer Schüler.
Die Körperwärme des Pferdes und seine Muskelbewegung wirken sich positiv auf den Muskeltonus und dadurch auf die Motorik der Kinder und Jugendlichen aus.

Pferdepflege
Reiten im Stundenplan
Im Unterricht arbeiten wir mit vier Therapiepferden und zwei Ponys. Bevor es ans Reiten geht, putzen die Kinder und Jugendlichen die Pferde und zäumen sie auf. Die Schüler reiten in der Regel ohne Sattel mit Voltigiergurt. Die Reitlehrer führen das Pferd an der Longe oder am Zügel. Je nach ihren körperlichen Fähigkeiten können die Schüler unterschiedliche Übungen und Figuren auf den Therapiepferden in verschiedenen Gangarten ausüben.

Simone, Franz Ruholl,
Tobias und Andrea Lübke
Spaßfaktor und Höhepunkte
Genauso wichtig wie der therapeutische Effekt ist der Spaßfaktor. Die Kinder und Jugendlichen können sich auf dem Hof frei bewegen, die Tiere in den Ställen oder auf der Weide aufsuchen, beim Füttern helfen oder mal eine Runde auf dem Traktor mitfahren.
Eine besondere Freude erleben die Kinder und Jugendlichen bei den regelmäßigen Ausritten in die Natur. Auch die Teilnahme an Schulwettbewerben und Reitertagen ist jedes Mal mit außergewöhnlichen Vorbereitungen und mit Vorfreude verbunden. Die Kinder und Jugendlichen stellen ihre reiterlichen Fähigkeiten vor einem Publikum dar.
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